Produktlebensdauer
Herstellerangabe für FirePro-Aerosolgeneratoren.
Kompakte, modulare Aerosol-Löschsysteme für elektrische Schaltschränke, Traktionsumrichter, Batteriebereiche, Maschinenräume und weitere technische Zonen im Schienenverkehr.
Schutzkonzept anfragenFirePro-Generatoren enthalten das feste FPC-Löschmittel. Bei Aktivierung wird es in ein kondensiertes Aerosol umgewandelt, das sich im geschützten Volumen verteilt und die chemischen Kettenreaktionen der Verbrennung unterbricht.
Nach Herstellerangaben erfolgt die Löschung ohne wesentliche Sauerstoffreduzierung. Die modularen, nicht druckbeaufschlagten Generatoren lassen sich einzeln oder kombiniert an das jeweilige Schutzvolumen anpassen und mit geeigneter Detektion, Steuerung und Überwachung zu einem vollständigen Löschsystem verbinden.
Herstellerangabe für FirePro-Aerosolgeneratoren.
Fester FPC-Compound im Ruhezustand.
Gemäß FirePro-Angaben nach EN-Klassifikation.
Einzelne oder kombinierte Generatoren.
FP-12SE bis FP-500SE für kleine und mittlere, umschlossene Volumen. Die kompakte Bauform eignet sich besonders für elektrische Schaltschränke, Wechselrichter, Traktionsumrichter und lokal begrenzte Technikzonen.
FP-1200 bis FP-5700 für größere Schutzvolumen. Mögliche Anwendungen sind Technikräume, Maschinenbereiche, Energieversorgung, elektrische Räume und größere fahrzeugnahe Anlagen.
VELEX kombiniert lineare Wärmedetektion, Steuerung, Flüssiglöschmittel und FirePro-Aerosol in einer hybriden Fahrzeuglösung. Die konkrete Übertragbarkeit auf ein Bahnprojekt muss technisch und zulassungsseitig geprüft werden.
Antriebs- und Maschinenbereiche mit konzentrierter elektrischer und thermischer Brandlast.
Leistungselektronik, Inverter und Converter in kompakten, überwachten Gehäusen.
Elektrische Verteilungen, Steuerungen und Hilfsbetriebe mit lokalem Schutzvolumen.
Projektbezogene Konzepte zur Flammenkontrolle und Begrenzung der Brandausbreitung.
Geschlossene Technikboxen mit erschwertem Zugang und hoher Bedeutung für die Verfügbarkeit.
Dieselaggregate, Hilfsenergie, Pumpen und weitere technische Einbauten.
Technikbereiche in Fahrzeugen, Depots und bahnnaher Infrastruktur.
Rettungszüge, Messwagen, Instandhaltungs- und Schneeräumfahrzeuge.
Die folgenden Werte stammen aus der aktuellen FirePro-Produktübersicht. Die Auswahl erfolgt nicht allein nach der Baugröße, sondern anhand des tatsächlichen Schutzvolumens, der Öffnungen, Temperaturbedingungen, Brandlasten und geforderten Haltezeit.
| Modell | FPC-Masse | Abmessungen | Gewicht | Austragszeit |
|---|---|---|---|---|
| FP-12SE | 12 g | H 89 mm · Ø 32 mm | 190 g ±5 % | 2–4 s |
| FP-20SE | 20 g | H 151 mm · Ø 32 mm | 302 g ±5 % | 3–6 s |
| FP-40SE | 40 g | H 151 mm · Ø 51 mm | 660 g ±5 % | 4–8 s |
| FP-80SE | 80 g | H 197 mm · Ø 51 mm | 940 g ±5 % | 4–8 s |
| FP-100SE | 100 g | H 156 mm · Ø 84 mm | 1.370 g ±5 % | 5–10 s |
| FP-200SE | 200 g | H 186 mm · Ø 84 mm | 1.805 g ±5 % | 5–10 s |
| FP-500SE | 500 g | H 296 mm · Ø 84 mm | 3.270 g ±5 % | 5–10 s |
Abmessungen teilweise ohne Anschlussgehäuse; Gewichte ohne Halterung. Quelle: FirePro Cylindrical Generators ↗
Geeignete Rauch-, Wärme- oder lineare Wärmedetektion erkennt den Brand im definierten Schutzbereich.
Brandmelde- oder Löschsteuerung bewertet Signale, überwacht Leitungen und bildet die Ursache-Wirkungs-Logik ab.
Alarmierung, Zeitverzögerung, Abschaltungen und Verriegelungen werden passend zu Personen- und Fahrzeugschutz definiert.
Elektrische, thermische oder duale Aktivierung wird entsprechend der FirePro-Ausführung und Systemarchitektur festgelegt.
Das kondensierte Aerosol verteilt sich im Schutzvolumen und unterbricht die Verbrennungsreaktion.
Meldungen an HMI oder TCMS sowie Abschaltung von Energie, Lüftung oder Antrieb werden projektspezifisch integriert.
FirePro beschreibt ein Projekt für technische Gebäude im Eurostar-Instandhaltungsumfeld. Geschützt wurden Batterieräume, elektrische Schaltschränke und elektrische Räume. Für einzelne Batterieschränke wurden eigenständige Systeme vorgesehen, sodass bei Detektion über lineare Wärmekabel nur das zugehörige Löschsystem aktiviert wird.
Als eingesetzte Generatoren nennt FirePro FP-80, FP-100S und FP-3000. Die modulare, leichte Ausführung und der geringe Wartungsbedarf waren laut Fallstudie entscheidende Projektkriterien.
Einordnung: Diese Referenz belegt eine Anwendung im Bahnumfeld, ist jedoch kein pauschaler Zulassungsnachweis für den Einbau im Fahrzeug.
Quelle: FirePro Eurostar Case Study ↗ · FirePro Rolling Stock FAQ ↗
FirePro nennt unter anderem Produktnachweise und Standards wie EN 15276, ISO 15779, UL 2775 und NFPA 2010. Welche Nachweise für eine konkrete Generatorausführung, Einbauart, Region und Fahrzeugplattform gelten, muss anhand der aktuellen Herstellerdokumentation und Projektanforderungen geprüft werden.
Quelle: FirePro Certificates & Approvals ↗ · FirePro Technology ↗
Brandlasten, Fahrzeugbereich, Öffnungen, Lüftung und geforderte Reaktion erfassen.
Generatoren, Detektion, Steuerung, Aktivierung und Sicherheitsfunktionen festlegen.
Halterungen, Verkabelung, HMI, TCMS, Abschaltungen und Dokumentation umsetzen.
Alarm- und Auslöseketten testen, Übergabe dokumentieren und Lebenszyklus betreuen.
Das System nutzt Wasser und Stickstoff, um über ein fest installiertes Rohrnetz einen fein verteilten Löschnebel in der ausgewählten Schutzzone auszubringen. Die Architektur ist für mehrere getrennte Bereiche skalierbar und lässt sich mit Brandmeldezentrale, Druck-, Füllstands- und Temperaturüberwachung verbinden.
Der Stickstoff befindet sich in der Vorratsflasche, das Löschwasser im überwachten Wasserbehälter. Flaschen- und Bereichsventile sind geschlossen; die Brandmeldezentrale überwacht die angeschlossenen Zustände.
Die Brandmeldezentrale wertet die Detektion aus und bestimmt die betroffene Löschzone. Abhängig von der projektierten Ursache-Wirkungs-Matrix können Voralarm, Abschaltungen und Freigabebedingungen ausgeführt werden.
Nach der Löschfreigabe öffnet das Flaschenventil. Der Konstantdruckregler begrenzt den Arbeitsdruck auf den vorgesehenen Wert; Gasfilter, Druckminderer sowie Sicherheitsventil und Berstscheibe sichern den Stickstoffpfad ab.
Der geregelte Stickstoff gelangt über das Tankeingangsventil in den Wasserbehälter und fördert das Löschwasser über das Tankausgangsventil zur Mischkammer. Behälterseitige Sicherheitsarmaturen schützen vor unzulässigem Druck.
In der Mischkammer entsteht das für das Rohrnetz vorgesehene Löschmedium. Das elektrisch angesteuerte Bereichsventil der ausgewählten Zone öffnet; die übrigen Zonen bleiben geschlossen.
Die Düsen verteilen den Wassernebel im definierten Schutzbereich. Der zonenbezogene Druckschalter bestätigt den Druckaufbau und liefert eine Rückmeldung an die Brandmeldezentrale.
Mechanisch aufgebaute Löschmittelversorgung mit Stickstoff-Vorratsflasche, Konstantdruckregler, Wasserbehälter, Sicherheitsarmaturen, zonenweiser Verteilung und Druckschalter je Schutzzone.
Erweiterte Ausführung mit elektrischer Rückmeldung und Ansteuerung zentraler Komponenten über die Brandmeldezentrale. Ventile, Druckzustände, Füllstand, Heizung und Temperatur können in die Diagnose- und Ereignislogik eingebunden werden.
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